Kopfzeilen Motiv - Behindertenbeirat Trier

Pragmatische Lösungen im Sinne aller Fahrgäste für Busse

Behindertenbeauftragter Gerd Dahm und die

Verantwortlichen der Stadtwerke tauschen sich zur

Mitnahme von Rollstühlen in Stadtbussen aus

 “Unsere neuen Gelenkbusse verfügen über eine zweite Mehrzweckfläche, die insbesondere Rollstuhlfahrern, aber auch Kinderwagen oder Fahrrädern ausreichend Platz in unseren Fahrzeugen bietet”, erläutert SWT-Abteilungsleiter Fahrdienst Knut Hofmeister bei einem Abstimmungstermin mit dem städtischen Behindertenbeauftragten Gerd Dahm. Jeder fünfte Gelenkbus verfüge inzwischen über zusätzlichen und flexibel nutzbaren Platz, so Hofmeister weiter.

“Mir ist wichtig, dass die Busfahrer darauf hingewiesen werden, diesen Raum auch im Sinne der Fahrgäste zu nutzen, um niemanden an der Haltestelle stehen zu lassen”, erklärt Dahm. Selbst dann, wenn die Fläche komplett belegt ist, gelte es, pragmatische Lösungen im Sinne der Fahrgäste zu suchen. “Beispielsweise könnten die Fahrer im Zweifelsfall die Leitstelle einbinden und dort um Hilfe bitten”, schlägt Dahm vor.

Diesen Vorschlag greift Frank Birkhäuer, Leiter des Verkehrsbetriebs gerne auf. Die Fahrer wurden kürzlich umfassend unterrichtet, wie mehrere Rollstuhlfahrer im Bus gleichzeitig transportiert werden können, was die regelmäßigen Schulungen des SWT-Fahrpersonals nochmals ergänzt. “Von den rechtlichen Grundlagen einer Mitnahme über die Hilfe beim Einstieg bis hin zur angepassten Fahrweise – unsere Fahrerinnen und Fahrer müssen regelmäßig beweisen, dass sie unsere Qualitätsansprüche zugunsten der SWT-Kunden in der Praxis umsetzen können”, unterstreicht SWT-Betriebsleiter Frank Birkhäuer.